// Autogrammkarten
Was sind dicke Sammelkarten? Memorabilia, Patch, Swatch & Co. einfach erklärt
Wer hauptsächlich klassische Trading Cards wie Pokémon, Yu-Gi-Oh! oder One Piece kennt, ist meistens an ein ziemlich einheitliches Kartenformat gewöhnt. Doch gerade bei Sport-, Entertainment- und Collectible Cards sieht die Sache teilweise ganz anders aus.
Denn Sammelkarten unterscheiden sich nicht nur in Länge und Breite, sondern auch in ihrer Dicke.
Manche Karten sind nur unwesentlich dicker als eine gewöhnliche Trading Card. Andere können mehrere Millimeter stark sein.
Doch warum gibt es überhaupt so dicke Karten?
Warum sind manche Sammelkarten dicker?
Der häufigste Grund ist, dass in die Karte zusätzliche Materialien oder besondere Elemente eingearbeitet wurden.
Dazu gehören beispielsweise:
Memorabilia Cards
Diese Karten enthalten ein kleines Stück eines Gegenstandes, das mit einer bestimmten Person, einem Spieler, Film oder Ereignis in Verbindung steht.
Patch Cards
Besonders im Sportkartenbereich findet man Karten mit eingearbeiteten Stoffstücken oder Patches. Je nach verwendetem Material benötigen diese Karten deutlich mehr Platz als gewöhnliche Trading Cards.
Swatch Cards
Auch hier befindet sich ein Stück Material direkt in der Karte. Dafür wird ein entsprechender Ausschnitt beziehungsweise Bereich in die Karte integriert.
Relic Cards
Der Begriff wird für Karten verwendet, die ein zusätzliches Erinnerungs- oder Materialstück enthalten. Je nach Hersteller und Produkt können Aufbau und Dicke sehr unterschiedlich ausfallen.
Autogrammkarten
Auch Autogrammkarten können deutlich dicker ausfallen. Das gilt insbesondere dann, wenn ein Autogramm mit weiteren Elementen wie einem Patch oder Memorabilia-Stück kombiniert wird.
Daneben gibt es aber auch Sammelkarten, die ohne Memorabilia, Patch oder andere Einlagen bewusst besonders dick produziert werden. Das Kartenformat kann dabei nahezu identisch zu einer normalen Trading Card sein, lediglich die Stärke der Karte unterscheidet sich erheblich.
Können dicke Karten überhaupt gegradet werden?
Genau hier entsteht bei vielen Sammlern ein Problem.
Klassische Grading Cases sind in erster Linie für Sammelkarten mit gewöhnlicher Stärke ausgelegt. Besonders dicke Karten passen deshalb nicht zwangsläufig in eine normale Case.
Für uns war klar, dass solche Karten trotzdem die Möglichkeit bekommen sollten, professionell gegradet und geschützt zu werden.
Deshalb verfügen wir bei JAF'S Grading über eine speziell angefertigte Case für Sammelkarten mit einer Dicke von bis zu 5 mm.
Damit können wir neben klassischen Trading Cards auch zahlreiche dickere Karten wie Memorabilia-, Patch-, Swatch-, Relic- und entsprechende Autogrammkarten bearbeiten.
Keine zusätzliche Buchung notwendig
Uns war dabei besonders wichtig, dass daraus kein komplizierter Zusatzservice entsteht.
Du musst bei deiner Bestellung keine spezielle Case auswählen oder zusätzlich buchen.
Wenn deine eingesendete Karte aufgrund ihrer Dicke unsere dafür vorgesehene Case benötigt, kümmern wir uns automatisch darum.
Und genauso wichtig:
Die größere Case kostet bei uns keinen Aufpreis.
Du zahlst für das Grading einer entsprechenden Karte grundsätzlich nicht mehr, nur weil sie dicker ist.
Bis zu 5 mm Kartenstärke
Unsere speziell angefertigte Case ermöglicht uns die Bearbeitung von Sammelkarten mit einer Stärke von bis zu 5 mm.
Damit möchten wir auch Sammlern von Kartenformaten eine unkomplizierte Grading-Möglichkeit bieten, die über die klassische Trading Card hinausgehen.
Millimeter statt PT – warum wir bewusst anders messen
Wer sich mit dickeren Sammelkarten beschäftigt, wird früher oder später auf Angaben wie 35pt, 55pt, 75pt, 100pt, 130pt oder 180pt stoßen.
Diese PT-Angaben haben sich vor allem im Sammelkartenbereich als Bezeichnung für unterschiedliche Kartenstärken und passende Schutzhüllen etabliert.
Bei JAF'S Grading sprechen wir trotzdem bewusst hauptsächlich von Millimetern.
Der Grund dafür ist ziemlich simpel: In Deutschland, Europa und dem überwiegenden Teil der Welt verwenden wir das metrische System. Eine Angabe wie „bis zu 5 mm“ kann jeder mit einem gewöhnlichen Lineal oder Messschieber direkt überprüfen.
Bei einer PT-Angabe muss dagegen zunächst bekannt sein, welcher Kartenstärke diese entspricht, oder sie muss entsprechend umgerechnet werden.
Wir möchten es auch hier so unkompliziert wie möglich halten:
Karte messen. Millimeter ablesen. Fertig.
Wer mit PT-Angaben vertraut ist, kann diese natürlich weiterhin verwenden. Als grobe Orientierung entspricht eine Kartenstärke von 5 mm ungefähr 200pt.
Für uns bleibt die entscheidende Angabe aber ganz einfach:
Wir bearbeiten Sammelkarten mit einer Dicke von bis zu 5 mm, ohne Aufpreis für unsere größere Case.
Denn egal ob Standardkarte, Patch, Swatch, Relic, Memorabilia oder dicke Autogrammkarte: Grading sollte nicht komplizierter sein, nur weil eine Karte ein paar Millimeter dicker ist.
Case it, Baby.


