// Card Grading
Cross Grading: Wann sich eine zweite Meinung lohnt
Eine gegradete Karte kommt zurück, du schaust auf das Label – und irgendetwas passt nicht. Die Note fühlt sich zu streng an, zu großzügig, oder du kannst schlicht nicht nachvollziehen, wie sie zustande kam. Genau für diesen Moment gibt es Cross Grading.
Was Cross Grading eigentlich ist
Cross Grading bedeutet: Eine Karte, die bereits von einem anderen Unternehmen bewertet wurde, wird noch einmal komplett neu begutachtet – von uns, nach unseren Standards, ohne Rücksicht auf das, was vorher auf dem Label stand.
Das ist kein Nachbessern und kein Zweitgutachten zur alten Note. Es ist eine vollständige Neubewertung. Deine Karte durchläuft denselben Prozess wie jede Erstbewertung bei uns: Centering, Edges, Corners und Surface werden einzeln geprüft und fließen gleichwertig in die Gesamtnote ein.
Wann sich eine Neubewertung lohnt
Es gibt vier Situationen, in denen Sammler zu uns kommen:
Die Note wirkt nicht nachvollziehbar. Du siehst dir die Karte an und kommst zu einem anderen Ergebnis als das Label. Das passiert – Bewertungsmaßstäbe unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter erheblich.
Du willst deine Sammlung vereinheitlichen. Karten aus verschiedenen Häusern, verschiedene Cases, verschiedene Skalen. Wer seine Sammlung präsentieren oder dokumentieren will, hat es mit einem einheitlichen System deutlich leichter.
Die Karte soll in den Pop. Report. Jede von uns gegradete Karte bekommt eine eindeutige neunstellige Seriennummer und ist über den öffentlichen Pop. Report einsehbar. Wer Nachweisbarkeit will, braucht diesen Eintrag.
Die alte Case hat gelitten. Kratzer, blinde Stellen, ein beschädigtes Label. Der Inhalt ist tadellos, die Hülle nicht mehr. Beim Cross Grading bekommst du beides neu: Bewertung und Versiegelung.
Du musst nichts vorbereiten
Der Punkt, der die meisten Fragen auslöst: Nein, du musst die Karte nicht selbst aus der alten Case holen.
Das Auscasen ist der heikelste Schritt im ganzen Prozess – und der, bei dem am meisten schiefgehen kann. Deshalb übernehmen wir ihn. Du sendest die Karte so ein, wie sie ist. Wir öffnen die vorhandene Case fachgerecht, entnehmen die Karte sorgfältig und bewerten sie anschließend.
Warum die alte Note keine Rolle spielt
Das ist uns wichtig, deshalb steht es hier so deutlich: Die vorherige Bewertung hat keinen Einfluss auf unser Ergebnis. Wir orientieren uns ausschließlich am tatsächlichen Zustand der Karte.
Das heißt auch – ehrlich gesagt – dass die neue Note niedriger ausfallen kann als die alte. Cross Grading ist kein Upgrade-Service. Es ist eine unabhängige zweite Meinung. Wer eine garantierte Verbesserung sucht, ist hier falsch. Wer eine ehrliche Einschätzung will, richtig.
So läuft es ab
- Cross Grading online bestellen
- Bestellbestätigung per E-Mail abwarten – dort stehen Bestellnummer und Versandadresse
- Karte einsenden, Bestellnummer außen am Paket oder innen beilegen
- Wir bestätigen den Eingang per E-Mail
- Bewertung, neue Versiegelung im JAF’s-Case, neues Label mit Seriennummer
- Versandbestätigung inklusive Tracking-Nummer
Der gesamte Ablauf entspricht dem regulären Grading – inklusive unserer Bearbeitungszeit von 48 Stunden ab Karteneingang.
Was es kostet
Cross Grading kostet 9,95 € pro Karte. Damit liegt es unter unserer regulären Erstbewertung von 10,95 €.
Keine Staffelpreise nach Kartenwert, keine Aufschläge für Autogramme oder dickere Karten, keine versteckten Zusatzkosten. Ein Preis, unabhängig davon, was auf der Karte abgebildet ist oder was vorher auf dem Label stand.
Eine Note ist immer nur so gut wie die Skala dahinter.
Wenn du bei einer deiner Karten das Gefühl hast, dass da noch eine Frage offen ist: Wir schauen sie uns an.
